Aus GFK-Abfall wird wieder Material: ReBaGFK beantragt
Wir gehen den nächsten Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft:
Unter dem Projektnamen ReBaGFK haben wir Mitte 2025 ein Vorhaben beantragt, mit dem wir GFK-Duroplaste (z. B. Verschnitt, Frässtaub, Ausschuss aus der Produktion) mechanisch aufbereiten und wieder in hochwertige Anwendungen zurückführen wollen – ohne chemische Verfahren.
Worum geht es konkret?
Mit ReBaGFK verfolgen wir das Ziel, einen weitgehend automatisierten und modularen Aufbereitungsprozess zu entwickeln, der sich in unsere Produktion integrieren lässt:
- Zerkleinern → Mischen/Dosieren → Verpressen
So sollen GFK-Abfälle künftig nicht mehr als „Problem“, sondern als wertvoller Rohstoff genutzt werden – mit dem Effekt von geringeren Entsorgungskosten und spürbar weniger Neumaterialeinsatz.
Unsere Ziele:
- ≥ 80 % der anfallenden GFK-Abfälle stofflich verwerten
- 20–30 % Rezyklatanteil in neuen ReBaGFK-Platten anstreben
- ≥ 60 % mechanische Eigenschaften im Vergleich zu Neumaterial erreichen
- langfristig neue Einsatzfelder für ReBaGFK-Platten und Leichtbauteile erschließen
Warum das wichtig ist
GFK ist in vielen Anwendungen ein Top-Material – beim Recycling aber oft eine echte Herausforderung. Genau hier setzen wir an: pragmatisch, industrietauglich und KMU-gerecht.



